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Das 1. Gesetz beim Trading

Vor kurzem hatte ich Ihnen Die 3 goldenen Trading-Gesetze präsentiert:

  1. NIEMALS ohne Stop-Loss traden!
  2. NIEMALS eine Verlust-Position vergrößern!
  3. NIEMALS hedgen!

Diese drei Gesetze sind Ihre Lebensversicherung beim Trading und müssen zu 100 % eingehalten werden. Es gibt allerdings ein Gesetz, das noch wichtiger als diese drei Gesetze ist…

Das 1. Gesetz beim Trading

Das 1. Gesetz beim Trading

  • Verliere niemals mehr als 1 R mit einem Trade!

Hä? R – was ist das denn? Ganz einfach: 1 R ist Ihr definiertes Risiko pro Trade. Bei ausnahmslos jedem Trade, den Sie eingehen, müssen Sie im vorhinein festlegen, wo Sie wieder aussteigen, wenn der Trade gegen Sie läuft und wieviel Geld Sie in diesem Fall maximal verlieren.

In diesem (englischsprachigen) Video wird das “Prinzip R” sehr gut erklärt:

Sie müssen also bei jedem Trade, den Sie eingehen, den Stop-Loss festlegen, bevor Sie den Trade eröffnen und Ihr maximales Risiko durch Positionsgröße und Entfernung des Stops von Ihrem Einstiegspunkt definieren und begrenzen.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Wenn Sie ohne Stop-Loss handeln, diesen erst nach Eröffnung des Trades platzieren oder weiter weg ziehen, während der Trade läuft, brechen Sie zwangsläufig das 1. Gesetz beim Trading und haben langfristig 0,0 Chancen auf Erfolg.

Wie groß sollte 1 R sein? Das ist grundsätzlich von Ihrer persönlichen Risikoaversion abhängig. Als Faustregel gilt: Riskieren Sie pro Trade zwischen 0,5 und 2 % Ihres Kontos. Wenn Sie es ganz einfach halten wollen: Riskieren Sie einfach mit jedem Trade 1 % Ihres Kontos (schauen Sie sich hierzu gerne meinen Blog-Artikel Risikomanagement simplified an).

Wenn Sie es schaffen, niemals mehr als 1 R mit einem Trade zu verlieren (und R ≤ 2 % ist), bleiben Sie auf jeden Fall eine ganze Weile im Spiel. Eine Erfolgsgarantie, um langfristig unter dem Strich Gewinne zu machen, ist es nicht. Aber wenn Sie dieses Gesetz – Das 1. Gesetz beim Trading – nicht befolgen, haben Sie langfristig garantiert keine Chance. Viel Erfolg!

10 Wege um Ihr erstes Jahr als Trader zu überstehen!

Dies ist eine Übersetzung des Artikels 10 Ways To Survive Your First Year of Trading von meinem Partner-Blog newtraderu.com, mit freundlicher Genehmigung des Autors Stephen Burns.

1. Als erstes sollten Sie im ersten Jahr, in dem Sie sich mit den Finanzmärkten beschäftigen, überhaupt nicht traden. Das erste Jahr sollten Sie darauf verwenden, herauszufinden, worum es eigentlich geht und nicht zu versuchen, die Profis in ihrem Spiel zu schlagen. Die meisten neuen Trader überstehen ihr erstes Jahr nicht, weil Sie erst traden und danach erst ihre Hausaufgaben machen, wenn sie dazu überhaupt noch kommen.

2. Wenn Sie Trading-Erfahrungen ohne Risiko sammeln wollen, Trading Anfänger Tippsnutzen Sie ein Demo-Konto oder ein sehr kleines live-Konto, mit der Erwartung, das gesamte Geld zu verlieren. Ein Demo-Konto hilt Ihnen, die handwerklichen Dinge zu erlernen. Was dabei aber fehlt, sind die Emotionen, die beim Handel mit größeren live-Konten auftauchen. Ein kleines live-Konto wird Ihnen einen Eindruck davon verschaffen, welche Rolle die Emotionen und Ihr Ego spielen, wenn Sie größer einsteigen und wirklich dabeibleiben.

3. Sie müssen verstehen, dass der Kapitalerhalt das Wichtigste ist. Ihre Performance und Gewinne kommen erst danach. Der schnellste Weg, pleite zu gehen ist es zu versuchen, schnell reich zu werden.

4. Denken Sie nicht einmal daran, hauptberuflich zu traden, bevor Sie sich selbst bewiesen haben, dass Sie konstante Gewinne machen können und ein so großes Konto haben, dass Sie aus den Gewinnen Ihre monatlichen Rechnungen bezahlen können. Die meisten Trader haben mehrere Einkommensquellen. Allein mit Trading ohne ein Sicherheitsnetz sein Monatseinkommen zu bestreiten, bedeutet einen Druck, dem nur wenige standhalten können, ohne dass es ihr Trading (negativ) beeinflusst.

5. Suchen Sie sich eine Gruppe echter Trader auf unterschiedlichen Niveaus, die Ihre Lernentwicklung beschleunigen können. Es gibt viele erfolgreiche Trader, die aus Spaß in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und gerne ihr Wissen weitergeben. Stephen Burns hat eine kostenlose Trading-Gruppe auf facebook für ernsthafte Trader aller Level. Für eine Einladung dazu senden Sie ihm eine e-mail an stephenburns@bellsouth.net

6. Egal wie gut Sie in Ihrem momentanen Beruf sind, Sie müssen das Trading bescheiden und mit Demut beginnen. Arroganz und Ego sind der Hauptgrund, warum die meisten Trading-Anfänger schnell auf die Nase fallen.

7. Trading-Anfänger müssen verstehen, dass alle Trader Verlust-Trading Anfänger TippsTrades haben. Die Profitabilität mancher Trader basiert auf großen Gewinntrades und kleinen Verlusttrades bei einer sehr niedrigen Trefferquote. Diejenigen mit hohen Trefferquoten müssen ihre wenigen Verluste schnell realisieren, um damit nicht zu viel von ihren Gewinnen wieder abzugeben.

8. Bei erfolgreichem Trading geht es nicht nur um Zahlen und eine erfolgreiche Tradingmethode. Als Trader müssen Sie lernen, dass es unabdingbar ist, sich mit vernünftigen Positionsgrößen, Erfolgswahrscheinlichkeiten, Exit-Strategien, dem Risk of Ruin und dem Umgang mit ihren Gedanken, Emotionen und ihrem Ego in Echtzeit zu beschäftigen, während Ihr Kontostand schwankt.

9. Neue Trader müssen einen Filter entwickeln, der ihnen hilft zu verstehen, was wichtig und was unwichtig ist, was zu Gewinnen führt und was nur Lärm ist und Verwirrung stiftet.

10. Sie müssen herausfinden, welches die hilfreichsten Bücher zum Thema Trading sind und sie alle lesen. Das gibt Ihnen eine Chance, herauszufinden was funktioniert und was nicht funktioniert. Schauen Sie sich dazu die Rezensionen auf Amazon an. Hier finden Sie einige Vorschläge (englisch): The Top 25 Trading Books That Helped Readers Make Money.

garantierte Gewinn-Trades!

Vorhin hat es mich mal wieder geflasht! Ein befreundeter Hobby-Trader, der schon seit einigen Jahren am Start ist und in dieser Zeit einen Haufen Geld versenkt hat, hat es immer noch nicht begriffen…

Stop-Loss? Brauche ich nicht!

Auf meine Frage, ob er gerade Trades offen hätte, sagte er “ja, ich bin in xy short, der ist jetzt zwar ein bisschen hochgegangen, aber ich habe da keinen Stopp-Loss drin, weil ich sicher bin, dass der wieder nach unten dreht. Ich habe da eine feste Marktmeinung.”

garantierte Gewinn-Trades gibt es nicht!

  • AUTSCH!

Auf meinen Einwand, dass er, wenn er ohne Stop-Loss tradet, sein finanzielles Todesurteil unterschrieben hätte, war seine Reaktion “wieso?”

Es ist doch ganz einfach: “Trader, die keine Stops setzen, gehen pleite.” Curtis Faith

Davon abgesehen ist ja auch die o.g. Argumentation total unsinnig. Wenn ich denn so sicher bin, dass sich der Kurs in meine Richtung bewegt, kann ich ja erst recht einen Stop-Loss setzen – aber das nur nebenbei…

Garantierte Gewinn-Trades gibt es nicht!

Ein anderer Trading-”Experte” erzählt mir immer wieder von vermeintlich “sicheren Dingern”, also Trades, die seiner Meinung nach garantierte Gewinn-Trades werden (und deshalb muss man da auch keinen Stop-Loss setzen, ist doch klar!).

Besonders erstaunlich finde ich, dass er diese “Argumentation” zum Thema garantierte Gewinn-Trades selbst nach zwei plattgebügelten Konten immer noch aufrecht erhält. Naja, vermutlich ein hoffungsloser Fall von Selbstbetrug…

Glasklares Setup – Ergebnis ungewiss

Garantierte Gewinn-Trades gibt es beim Trading nicht. Bei jedem Trade – egal wie glasklar das Setup auch aussehen mag – ist das Ergebnis ungewiss. Was der Kurs nach meinem Einstieg macht kann ich weder vorhersehen noch beeinflussen. Was ich beeinflussen kann, sind mein Einstieg, meine Positionsgröße und mein Stop-Loss, also mein Risiko.

Und dieses Risiko muss ich bei jedem einzelnen Trade ohne eine einzige Ausnahme von vornherein nach meinem Regelwerk begrenzen. Wenn ich das nicht tue, sind die Erfolgsaussichten langfristig = 0. So einfach ist das!