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…mit Geduld und Disziplin zum Erfolg!

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Die Lösung: Martingale!

Wenn Du schon immer wissen wolltest, wie man ein erfolgreicher Trader wird, musst Du Dir nur dieses Video anschauen! Wenn der Kurs gegen Dich läuft, einfach regelmäßig nachkaufen (“verbilligen”) – irgendwann wird die Trendwende schon kommen! ;-)

Was macht den Erfolg beim Trading aus?

Was macht einen Trader erfolgreich? Hier die – völlig aus der Luft gegriffenen – Aussagen dazu von verschiedenen Vertretern unterschiedlicher (Berufs-)Gruppen und meine (FM = Forex-Marathon) 100%ig subjektive Sicht der Dinge:

  • Trading-Anfänger: Je mehr Trades ich mache, desto mehr Gewinn mache ich!
  • FM: Die Anzahl Trades ist zweitrangig für die Performance.
  • Trading-Anfänger: Je höher meine Trefferquote, desto besser die Performance!
  • FM: Die Trefferquote ist zweitrangig für die Performance.
  • Trading-Anfänger: Bei den letzten Trades bin ich unglücklich ausgestopt worden.
  • FM: Der Kontostand lügt nie.
  • Trading-Anfänger: Dieser Kursverlauf ist absolut irrational!
  • FM: Der Markt hat immer recht!
  • Trading-Anfänger: Das war Stop-Fishing, der Broker hat mich beschissen, meine Frau hat an meinem Konto rumgespielt!
  • FM: Nur Du allein trägst die volle Verantwortung!
  • Hardware-Hersteller: Je schneller Dein Rechner und je mehr Monitore Du hast, desto erfolgreicher wirst Du als Trader sein!
  • FM: Ein handelsüblicher PC und ein Monitor reichen vollkommen!
  • Seminar-Anbieter: Wenn Du ein erfolgreicher Trader werden willst, musst Du Tausende von €€€ für Seminare ausgeben!
  • FM: Wenn Du es ohne Seminar nicht schaffst, dann schaffst Du es mit Seminar auch nicht!

Mindesteinzahlung Forex-Trading

Wieviel Kapital Sie zum Start auf Ihr Trading-Konto einzahlen müssen, kann sich von Broker zu Broker stark unterscheiden. Bei einigen Forex-Brokern gibt es gar keine Mindesteinzahlung, d.h. rein theoretisch könnten Sie mit einem €uro anfangen zu traden. Bei anderen Anbietern liegt die Mindesteinzahlung im dreistelligen Bereich, oft zwischen 100 und 250 €. Nur wenige Broker verlangen einen vierstelligen Betrag als Mindesteinzahlung. Schauen Sie sich hierzu gerne meine Seite Brokervergleich an.

Mindesteinzahlung aus der Brokerperspektive

Mindesteinzahlung Forex Trading Broker FXCM CMC IG anyoption

Jeder Broker möchte natürlich so viele neue Kunden wie möglich gewinnen. Da die Mindesteinzahlung eine potenzielle Hürde bei der Entscheidung für oder gegen einen Broker ist, halten viele Anbieter diesen Betrag so niedrig wie möglich. Aus Marketing-Perspektive ist eine niedrige Mindesteinzahlung absolut sinnvoll und aus Brokersicht nachvollziehbar.

Mindesteinzahlung aus der Perspektive des Traders

Wie sinnvoll ist aber eine niedrige Mindesteinzahlung aus der Perspektive des Traders? Als niedrige Mindesteinzahlung definiere ich der Einfachheit halber einen Betrag unter 1000 €. Wenn Sie mit einem dreistelligen Betrag starten wollen, sollten Sie zwingend darauf achten, dass Sie bei Ihrem Broker Micro-Lots (0,01 Lots / 1000er-Einheiten) handeln können, denn ansonsten können Sie mit Ihrem kleinen Konto Ihr Risiko nicht vernünftig managen.

Grenzen des Risikomanagement bei kleinen Konten

Und damit sind wir beim entscheidenden Thema: Wenn Sie ein konsequentes Risikomanagement mit Ihrem (kleinen) Konto praktizieren wollen (was ich Ihnen dringend empfehle, wenn Sie eine Chance haben wollen), d.h. pro Trade maximal 2 % Ihres Kontos riskieren, werden Sie naturgemäß irgendwann an Grenzen stoßen. Dazu ein paar Beispiele:

  1. Kontogröße 100 €; 2 % Risiko = 2 €
  2. Kontogröße 300 €; 2 % Risiko = 6 €
  3. Kontogröße 500 €; 2 % Risiko = 10 €

Selbst wenn Sie mit der kleinsten Positionsgröße von 0,01 Lots unterwegs sind, wird es – je nach Methode – sehr schwierig sein, maximal 2 € pro Trade zu riskieren. Auch ein Risiko von 6 € pro Trade ist schon eine Herausforderung, zumal Sie bei jedem Trade Spread, Swap und Slippage einkalkulieren müssen. Ergo: Meiner Meinung nach kann man als Faustregel ab einem Mindestrisiko von 10 € pro Trade halbwegs vernünftig handeln und sein Risiko managen. Ausgehend von einem maximalen Risiko von 2 % pro Trade würde dies bedeuten, dass die Mindesteinzahlung 500 € betragen sollte.

500 € Mindesteinzahlung?

Aus zwei Gründen empfehle ich aber eine höhere Mindesteinzahlung:

  1. 2 % Risiko pro Trade sind – besonders für Einsteiger – schon sehr viel. Sinvoller ist es, zunächst mit 1 % Risiko pro Trade zu arbeiten.
  2. Sie werden voraussichtlich zumindest eine gewisse Zeit lang mehr verlieren als gewinnen, d.h. Ihr Kontostand verringert sich. Wenn Sie also mit einem Kontostand, der gerade so eben ein sinnvolles Riskmanagement ermöglicht, gestartet sind, kann es gut sein, dass Sie dies aufgrund von Verlusten bereits nach einigen Tagen oder Wochen nicht mehr anwenden können.

1000 € Mindesteinzahlung!

Lange Rede, kurzer Sinn: Mit weniger als 1000 € würde ich als Einsteiger nicht mit dem Trading beginnen. Und rechnen Sie ruhig damit, diese 1000 € zu verlieren. Wenn nicht, umso besser. Viel Erfolg!