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Vorteile des Forex Trading

Aus meiner Sicht bietet der Devisenhandel (Forex-Trading) einige entscheidende Vorteile gegenüber anderen Finanzmärkten wie z.B. dem Handel von Aktien oder Rohstoffen.

Die Vorteile des Forex Trading

  • 24-Stunden-Handel

Vorteile des Forex TradingDer FX-Handel läuft von Sonntag abend bis Freitag abend rund um die Uhr ohne Unterbrechung. Es gibt also im Normalfall in der Woche keine Gaps (Kurslücken) wie z.B. beim DAX, der nur von 8 bis 22 Uhr gehandelt wird. Dieses geringere Gap-Risiko (lediglich am Wochenende) ist ein großer Vorteil für Swing-Trader, die ihre Positionen über Tage oder Wochen halten.

  • Liquidität

Der Forex-Markt ist der größte Markt der Welt mit einem unglaublichen Volumen von ca. 5 Billionen (5000 Milliarden) US$ pro Tag. Im Normalfall ist also zu jeder Tages- und Nachtzeit ausreichende Liquidität vorhanden, so dass man jederzeit ohne große Slippage Trades öffnen und schließen kann. Dies ist z.B. bei Aktien häufig nicht der Fall.

  • Skalierbarkeit der Positionsgrößen

Der FX-Handel bietet gerade für Einsteiger mit kleinen Konten den großen Vorteil, dass man seine Positionsgrößen und dadurch das Risiko mittels Microlots (1000er-Einheiten) punktgenau skalieren kann.

  • Hebel

Viele Menschen halten das Handeln mit Hebel für gefährlich… “Gefährlich ist nur das, was ich nicht verstehe”, sagt dazu ein weiser Mann. Richtig eingesetzt kann der Hebel (positive) Wunder wirken, ohne dass sich dabei das Risiko erhöht. Falsch eingesetzt kann man mit einem hohen Hebel ganz fix sein Konto plattmachen.

  • geringe Kosten

Vorteile des Forex TradingBeim FX-Trading zahlt man i.d.R. nur den Spread und den Swap. Klar darf man auch diese Kosten nicht außer acht lassen, aber im Vergleich zu anderen Märkten sind die Kosten beim FX-Trading – gerade bei kleinen Positionsgrößen – unschlagbar niedrig.

  • einfaches Handling

Eine Plattform mit Bid und Ask und dann long, short oder flat. Kein Orderbuch, kein Volumen, keine unterschiedlichen Handelsplätze – die Rahmenbedingungen beim FX-Trading könnten kaum einfacher sein.

Soweit meine Lobpreisungen auf die Vorteile des Forex Trading. Heißt das nun, dass man mit dem Devisenhandel ohne großen Aufwand ganz schnell das große Geld machen kann? Bestimmt nicht. Aber ich bin überzeugt, dass der Forex-Markt beinahe ideale Rahmenbedingungen zum Traden bietet. Also gleich beim Broker Ihrer Wahl ein (Demo-)Konto eröffnen und los geht’s!

What I learned losing a million Dollars

Jim Paul hat in 75 Tagen genau gesagt 1,6 Millionen Dollar verloren und sogar noch ein Buch darüber geschrieben, damit anderen so etwas nicht passiert. What I learned losing a million Dollars ist erst einmal anders. Denn es ist vermutlich das einzige Trading-Buch, das sich fast ausschließlich mit dem Thema Verluste beschäftigt. Gerade für Anfänger ist das natürlich uninteressant, denn die gewinnen ja ständig und werden ganz schnell reich. Warum sich also mit dem Thema Verluste intensiver beschäftigen?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Umgang mit Verlusten!

What I Learned losing a Million Dollars

Jim Paul macht eine ganz einfache Rechnung auf: Nachdem er die Stories von Dutzenden erfolgreicher Trader gehört und deren Handelsansätze kennengelernt hatte, stellte er fest, dass jeder Trader eine andere Methode hatte, mit der er erfolgreich war. Es gibt also zahllose Möglichkeiten, um an den Märkten Gewinne zu erzielen. Demzufolge müsste das “Geheimnis” woanders liegen – nämlich bei den Verlusten. Jeder noch so erfolgreiche Trader hat zahlreiche Verlust-Trades. Die besten schaffen es aber, ihre Verluste konsequent so klein zu halten, dass sie unter dem Strich gewinnen.

Im ersten Teil des Buches erzählt Jim Paul von seinem Werdegang, bevor er mit der Finanzbranche in Kontakt kam. Wie ein roter Faden ziehen sich Situationen durch sein Leben, in denen er die Regeln bricht und (trotzdem) Erfolg hat. So manifestiert sich bei ihm mit der Zeit das Gefühl, immer zu gewinnen, egal was er tut. Er glaubt, den “Midas Touch” zu haben…

Glückssträhnen können sich über Jahre hinziehen…

Irgendwann landet er schließlich auf dem Trading Floor in Chicago und ist dort auch einige Zeit erfolgreich. Nach nur 6 Monaten wird er sogar in den Vorstand der CME gewählt und fühlt sich nun unbesiegbar.

Sehr schön ist der running gag: “Ich dachte, besser könnte es nicht mehr werden – aber es wurde noch besser”, der immer wieder im Buch auftaucht. Bis irgendwann der Trade seines Lebens am Hoch angekommen ist… da heißt es dann: “Ich dachte, besser könnte es nicht mehr werden – und ich hatte recht.”

Ein einziger Trade zerstört ein Lebenswerk

Mit einem einzigen Trade, der etwa zweieinhalb Monate läuft, reißt er sich und seine Familie in den finanziellen Ruin, zerstört seine gesamte Karriere und alles, was er in 15 Jahren aufgebaut hat.

Teil zwei des Buches ist überschrieben mit Lessons Learned – also den aus dem Verlust gelernten Lektionen. Hier werden sehr interessant und ausführlich die psychologischen und emotionalen Hintergründe durchleuchtet.

Die Quintessenz aus Teil 3 “Tying it all together” ist – wie sollte es anders sein: Du brauchst einen Plan, an den Du Dich konsequent hältst.

Zusammenfassung: What I learned losing a million Dollars

Als Gesamtpaket bietet What I learned losing a million Dollars inhaltlich nichts revolutionär Neues, aber diese detaillierte und anschauliche Erklärung, was psychologisch bei (großen) Verlusten passiert, war für mich sehr interessant.

Außerdem kommt der Inhalt sehr glaubwürdig rüber, da der Autor diese extremen Erfahrungen selbst durchlebt hat und weiß, wovon er spricht (was man beileibe nicht von allen Trading-Büchern behaupten kann…).

Im letzten Absatz des Buches fasst Jim Paul griffig zusammen: “Die Formel fürs Versagen ist es, Verluste persönlich zu nehmen.”

Berühmte letzte Worte eines losers: “Ich kann hier nicht aussteigen, sonst verliere ich zu viel.”

Nie wieder ohne Stop-Loss!

Hier sehen Sie ein schockierendes Video von einem Trader, der ohne Stop-Loss mit einer viel zu großen Position handelt… (Achtung! Derbe Ausdrucksweise!)

Und was passiert, wenn man mit zu großen Positionen und ohne Stop-Loss tradet? Ganz klar – früher oder später (wahrscheinlich früher) kommt der Totalverlust: