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…mit Geduld und Disziplin zum Erfolg!

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offener Brief an einen Trader, …

…der sein Konto vor die Wand gefahren hat!

Moin xy,

dass Du Dein Konto plattgebügelt hast, tut mir sehr leid. Wundern tut es mich aber überhaupt nicht, sondern es war für mich nur eine Frage der Zeit. Wer die absoluten Grundregeln beim Trading nicht beachtet wie z.B. immer mit Stopps und kleinen Risiken arbeiten sowie niemals eine Verlustposition vergrößern, hat langfristig 0,0 Chance.

offener Brief an einen Trader

Selbstverantwortung

Auch wenn’s wehtut: Einzig und allein Du selbst bist für Deine Trading-Ergebnisse verantwortlich – auch wenn Du das Traden selbst anderen überlässt (Stichwort “social trading”) – schließlich hast Du diese Entscheidung getroffen!

Das ist ein ganz wichtiger Punkt, über den ich gerade wieder im Super-Buch Magier der Märkte lese: “Gewinner wissen, dass sie für ihre Resultate selbst verantwortlich sind. Verlierer glauben, sie sind es nicht.”

Ansonsten ist ja bei Dir alles beim Alten, aber ich erwähne es nochmal der Vollständigkeit halber:

  • Du hast zu wenig Zeit, Ruhe und Konzentration zum Traden.
  • Du hast Bücher, überlegst noch mehr zu kaufen, hast aber keine Zeit und Konzentration zum Lesen (und Trading-Bücher sind keine Gute-Nacht-Lektüre).
  • Obwohl Du keine Zeit hast, hast Du 3, 4 oder 5 Konten (ob Demo oder live) parallel laufen – wie soll das gehen?

Risikomanagement???

Dein sogenanntes Risikomanagement ist keins, wenn Du doch immer wieder deutlich mehr als 2% pro Trade riskierst (und selbst 2% sind schon viel!).

Deine Vorgehensweise, mit einer fixen Positionsgröße zu arbeiten und dann die Stops auf 2% Risk zu setzen macht keinen Sinn! Der Ablauf sollte so sein: 1. Risiko pro Trade definieren, z.B. 1%, 2. Einstiegskurs bestimmen, 3. Stopp-Loss-Kurs bestimmen, 4. Positionsgröße auf Basis von Einstieg und SL berechnen, 5. Order platzieren. Heißt im Klartext: Dein Stopp bestimmt die Positionsgröße, nicht umgekehrt!

Lange Rede, kurzer Sinn

Sorry wenn ich das (nochmal) so klar sage: Wenn Du so weitermachst, sind Deine Erfolgsaussichten gleich Null. Fürs Trading braucht man viel Zeit und Energie, Geduld, Disziplin und Selbstverantwortung – Dir fehlt es (noch) an allem. Allein die Faszination für das Thema ist zwar eine gute Voraussetzung, bringt Dich aber nicht weiter.

Warum ein offener Brief an einen Trader, der sein Konto vor die Wand gefahren hat?

Ganz einfach, damit andere aus Deinen Feelern lernen können und diese nicht selbst machen müssen. So nützt das Lehrgeld, dass Du “eingezahlt” hast, vielleicht wenigstens noch anderen in ihrer Entwicklung.

Abschließend – auch wenn Du das sicher nicht hören möchtest:

  • Ich glaube, Trading ist nichts für Dich und Du solltest es komplett bleiben lassen!